Wie alles begann – Zur Geschichte von Känguruh

„Känguruh entstand 1991 aus der Idee heraus, dass jede Familie und jeder (allein) erziehende Elternteil die Möglichkeit einer erschwinglichen und bedürfnisorientierten Kinderbetreuung haben sollte. In Anbetracht von Mehrfachbelastungen durch Beruf, Familie, Haushalt und anderen Anforderungen sollte Erziehenden die Chance geboten werden, ihre Kinder flexibel und je nach Bedarf in vertrauenswürdige Hände geben zu können. So sollten die Eltern Freiräume gewinnen für wichtige Erledigungen und zur Entfaltung eigener Bedürfnisse.

Aufgrund dieser Überlegungen entschloss sich Anja Vetter dazu, neben ihrer Arbeit im Altenheim, zunächst vor allem Alleinerziehenden und sozial schwachen Personen kostenlose Babysitterdienste am Nachmittag und Abend anzubieten. Kinderbetreuung am Wochenende und Freizeitangebote für Kinder im Frauenhaus wurden auch von Frau Vetter organisiert.

Mit ihrer Anstellung als Vollzeitkraft und Leiterin der Kinder- und Familienbetreuung „Känguruh“ des Christlichen Zentrums Frankfurt (CZF) wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Betreuungsangebot wachsen und weiterentwickelt werden konnte. Mit Hilfe der Unterstützung seitens ehrenamtlicher Mitarbeiter betreute Känguruh bald Kinder im Alter von 0-3 Jahren und deren Familien.

Im Herbst 2003 entschlossen sich Anja Vetter sowie die Eltern der betreuten Kinder dazu, die Krabbelgruppe „Känguruh“, die bis dahin durch das Christliche Zentrum Frankfurt getragen wurde, in eine Elterninitiative umzuwandeln.

Am 24. Mai 2004 war es dann endlich soweit und Känguruh  nahm als eingetragener Verein seine Arbeit als Krabbelstube offiziell auf. Mit einem neuen Team, bestehend aus Erzieherinnen und  pädagogischen Aushilfen, bezog Känguruh neue Räume und unter Anleitung von Frau Vetter, die mit großem Engagement und Einfühlungsvermögen ihr Team führt, gelang es, auch in der neuen Einrichtung Behaglichkeit und eine familiäre Stimmung zu schaffen.

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